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Über unser Orchester

Das im Herbst 2007 auf Initiative Kai Polzhofers hin mit engagierten Schülern des Rhabanus Maurus Gymnasiums als „Junges Kammerorchester Ottilien“ gegründete Ensemble verfolgte von Anfang an das Ziel der Förderung gemeinsamer musikalischer Streifzüge, das, als Klangkörper bewusst sich außerhalb und in gewisser äußerlicher wie innerer Diskrepanz zu einem etablierten und organisierten regionalen Laienmusikbetrieb formiert, ein primär experimentierendes Moment ästhetischer und in eben dem Maße geistesgeschichtlicher Vergangenheits- und Gegenwartsbewältigung zum Postulat seiner Bemühungen erhebt.

Gerade eine selbstverständliche Integration moderner und neuer Musik als Modus bewusster Reflexivität etablierter Werke will im Ausmaße der spielerischen Möglichkeiten jenem Gedanken Evidenz verleihen und da hermeneutisch Perspektiven öffnen, wo das konventionelle Metier sich verbildender Erstarrung und den Rezipienten gefahrvoller Regressionsprozesse aussetzt.
Movens der künstlerischen Arbeit ist der Versuch der Aus- und Durchbildung einer wachsenden stilistischen, kompositorischen und gedanklichen Kenntnis, wie in eben dem Maße eines sich vertiefenden Verständnisses wichtiger, aber nicht immer in eben dem Maße gewürdigter ästhetischer Perspektiven.

Um ein Optimum an vertiefender Intensität zu erlangen, indes jedoch aber auch jenes entscheidende Kriterium sozialer Interaktion gerade in dessen befruchtendem Verhältnis zur musikalischen Arbeit zu ermöglichen, finden zwei bis dreimal jährlich konzentrierte Probenphasen in St. Ottilien statt.

Bisher reüssierte das etwa zwanzigköpfige Orchester, dessen Durchschnittsalter bei knapp 18 Jahren liegt und zunehmend auch Ehemalige und Externe Musiker einzubinden sucht, mit Werken von W. Killmayer, W. A. Mozart, B. Britten, C. Ives, H. Purcell, J.S. Bach, G. Holst und H. Purcell in Landsberg am Lech, St. Ottilien, Fürstenfeldbruck und Emmering.

Kai Polzhofer

Vorschau

Vermutlich wird die nächste Arbeitsphase 2010 stattfinden.

© Frischer Saitenwind

Design und Realisierung: Johannes Gruber